Smartly gibt auf

Die singapurische Robo-Beratungsplattform Smartly soll sich unter Berufung auf den intensiven Wettbewerb im Bereich der Vermögensverwaltung zurückziehen.

Harter Marktkampf in Singapur

Das 2015 eingeführte und im vergangenen Jahr von der vietnamesischen Vermögensverwaltungsfirma VinaCapital übernommene Unternehmen Smartly hat mit dem Markteintritt einer Reihe neuer, großer Akteure, darunter der mitfahrende Riese Grab und Start-ups wie Stashaway und Kristal, um das Wachstum des Unternehmens gekämpft. Auch die großen Banken von Sinagapur haben sich in den Markt eingemischt, so dass es für kleinere Firmen schwierig ist, auf dem Markt Fuß zu fassen.

Gewinnzone nur langfristig erreichbar

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von Deloitte schätzt, dass Direktkunden-Robo-Berater, die auf dem tausendjährigen Markt tätig sind, mit einer fünf- bis zehnjährigen Wartezeit rechnen müssen, nur um bei einem Kunden als Bitcoin Trader die Gewinnzone zu erreichen.

In einer Erklärung auf ihrer Website sagt Smartly: „Der Wettbewerb im Bereich der digitalen Anlageberatung ist intensiv, und die Aufrechterhaltung eines hohen Servicestandards auf der Plattform war eine Herausforderung. Trotz anfänglicher Überlegungen zur Verbesserung der Kernplattform… haben strategische Unternehmensüberlegungen unserer Muttergesellschaft, VinaCapital Group Ltd, letztlich zu dieser Entscheidung geführt“.

VinaCapital sagt, dass es die Rückgabe aller auf den Kundenkonten gehaltenen Gelder arrangiert und sie an einen anderen Dienstleister weitergeleitet hat, mit dem es eine Sondervereinbarung ausgehandelt hat.